Zubehör in diesem Beitrag:

  1. Ersatzrollen
  2. Kugellager
  3. Caster
  4. Griptapes
  5. Schutztasche
  6. Helm
  7. Protektoren

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Selbst bei qualitativ hochwertigen Waveboards können Verschleißerscheinungen auftreten oder Einzelteile kaputtgehen. Oder man möchte sich mal etwas gönnen und das Board mit besserem Zubehör ausstatten.

Aufgrund ihrer Ausstattung lassen sich an den Boards so ziemlich alle Segmente austauschen und erneuern, ohne dass die Anschaffung eines neuen Gerätes erforderlich ist.

Abgesehen davon bietet der Streetsurfmarkt verschiedenes Zubehör, das zum Teil sinnvoll und zum Teil einfach nur schön zu haben ist. Daher wird das Waveboard Zubehör in allen Farben und Formen vertrieben.

 

Untenansicht des Waveboards auf Rollen, Caster und Stange. Bildquelle: Dieter Clasen/ Wikipedia (CC BY-SA 2.0 DE)

1. Waveboard Rollen

Die Rollen eines Waveboards sind wohl am schnellsten von Verschleiß betroffen. Für Vielfahrer ist daher angebracht, sich Ersatzrollen anzuschaffen. Neben Abnutzung und Beschädigungen, kann auch der Wunsch nach optischer Aufwertung ein wichtiger Grund für den Erwerb neuer Rollen sein. Die Ersatzrollen sind zumeist schon mit Kugellagern ausgestattet und werden im Set angeboten.

Beliebte Varianten: Neben bunten Rollen sind insbesondere diejenigen, die bei Umdrehungen in verschiedenen Farben leuchten, echte Hingucker.

Kosten für Ersatzrollen: Je nach Hersteller, enthaltener Funktionen und Umfang der im Angebot enthaltenen Teile, fallen Kosten zwischen 8 und 25 Euro an.

2. Waveboard Kugellager

Wenn Ihr mechanisch etwas versiert seid, besteht auch die Möglichkeit, Kugellager und Rollen separat zu erwerben bzw. Eure Rollen zu behalten und lediglich die Kugellager zu ersetzen. Diese können ebenfalls einzeln erworben werden. Je nach Hersteller, Optik und Verpackungsart (einzeln oder im Set), kosten sie zwischen 2 und 20 Euro.

3. Waveboard Caster

Nicht nur die Rollen, sondern auch die Caster, in denen sie an die Unterseite des Decks montiert sind, können des Austauschs bedürfen.

Varianten: Beim Waveboard Zubehör gilt es, sich zwischen Alucaster und solchen aus Stahl zu entscheiden. Letztere sind zumeist etwas billiger, jedoch auch schwerer.

Kosten der Caster: Einzeln erworben belaufen sich die Kosten auf circa 10 Euro. Manchmal werden Caster auch im Set mit Rollen angeboten, was mit rund 20 Euro zu Buche schlägt.

4. Waveboard Griptapes und Noppeneinlagen

Diese fallen eher in die Kategorie des Zubehörs, da sie nachgekauft werden können, um bessere Standfestigkeit auf den Trittflächen zu ermöglichen. Diese Einlagen und Tapes können nachträglich angebracht werden und verhindern, dass Ihr mit dem Schuh auf der Trittfläche abrutscht.

Varianten: Griptapes gibt es, ebenso wie Trittflächen, in verschiedenen Größen und Formen – wahlweise in Halbmondform oder gitternetzartig. Griptapes können in der Regel individuell zugeschnitten werden.

Kosten: Die Kosten belaufen sich pro Stück auf circa vier Euro. In herkömmlichem Vorschnitt belaufen sich die Kosten hierfür, je nach Optik und Machart, auf zwischen 3 und 10 Euro.

5. Waveboard Tasche

Tragetaschen für Euer Waveboard gibt es in der Regel in zwei Ausführungen: Taschen für kleine Boards bis 80 cm und für größere Boards bis 90 cm. Kostentechnisch liegen diese zumeist zwischen 10 und 30 Euro, je nach Hersteller, Verarbeitung und Optik.

6. Waveboard Helm

Helme gibt es selbstverständlich in verschiedenen Größen, Farben und Formen. Sehr gängig sind sogenannte „Nutcase“ Helme, die auf die Ähnlichkeit zu der Form einer Nussschale anspielen, und „Melon“ Helme, die eher der Form einer Melone ähneln.

Preislage: Für welche Variante Ihr Euch entscheidet, sei Eurem Geschmack überlassen. Preislich nehmen sich beide nichts, üblicherweise sind Helme ab 40 Euro aufwärts zu haben, zumeist belaufen sich die Kosten auf 50 bis 60 Euro.

Für Kinder: Kleinere Helme, insbesondere die speziell für Kinder, kosten entsprechend weniger. Hier könnt Ihr mit einem Betrag zwischen 20 und 30 Euro rechnen. Es gibt auch Sets, in denen bereits Protektoren inkludiert sind.

7. Waveboard Protektoren

Natürlich bringt ein Helm nur etwas für den Kopf. Aber auch die Hände sowie Gelenke, die bei einem Sturz besonders in Mitleidenschaft gezogen werden, müssen geschützt werden. Diese Rolle können Protektoren für Handgelenke, Knie und Ellenbogen übernehmen.

Richtige Größe: Bei der Wahl der Protektoren sollte darauf geachtet werden, dass diese der richtigen Größe entsprechen und dadurch einen straffen Sitz haben.

Kosten: Für den Schutz der Gelenke muss etwa 15 bis 20 Euro eingeplant werden. Dafür ist man aber auch an besonders exponierten Stellen vor den Folgen eines Sturzes geschützt.

Weitere Ersatzteile

Es gibt auch ein paar Ersatzteile, die nicht für jedes Modell erhältlich sind. Dazu gehören beispielsweise Modelle mit Bremsklötzen, die meisten haben jedoch keine. Andere Zubehörteile sind nur bei einem Schaden nötig.

Waveboard Torsionsstange

Auch die Torsionstange, welche die beiden Trittflächen miteinander verbindet, kann kaputtgehen. Sie zu ersetzen ist jedoch kein Problem; je nach Größe des Waveboards (Mini, Normal oder XL) können Stangen in verschiedenen Größen nachgekauft und ersetzt werden. Dabei könnt Ihr mit einem Kostenaufwand von rund 10 Euro rechnen.

Waveboard Bremsklötze

Einige Waveboards bestimmter Hersteller sind mit Bremsklötzen an den Unterkanten der Trittflächen ausgestattet. Diese nutzen sich mit der Zeit ab, weshalb es notwendig wird, sie zu ersetzen, um keine Einschränkungen in der Sicherheit hinnehmen zu müssen. Für den Nachkauf fallen circa 8 Euro an.

Fazit

Schon bei diesem kurzen Überblick wird deutlich, dass manche Dinge ein Muss für Euch sind, wohingegen andere eher als zusätzlicher Luxus oder Spaß bezeichnet werden können.

Entsprechend obliegt Euch die Entscheidung, ob Ihr unbedingt eine Tasche braucht oder Euer Board einfach so transportiert; ob Eure Rollen wirklich leuchten müssen oder es auch neutrale Farben tun; ob Ihr zusätzlichen Grip braucht oder auch ohne standfest genug seid. Diese Dinge sind allesamt fakultativ.

Was sich jedoch von selbst verstehen sollte, ist die Tatsache, dass Einzelteile ausgetauscht werden müssen, wenn sie nicht mehr voll funktionsfähig sind. Also beispielsweise abgefahrene Bremsblöcke, eine defekte Torsionsstange, einseitig abgefahrene Rollen oder gebrochene Trittflächen. Sobald die Funktionalität des Waveboards nicht mehr vollkommen gegeben ist, ist es eine Frage Eurer eigenen Sicherheit, die Einzelteile zu erneuern. Wartet Euer Board daher regelmäßig und überprüft, ob noch alles in Ordnung ist.